Comment on Dezember 15th, 2007.
Oh, du bist nur Fake?!? *shock*
Aber ich glaube, dass die meisten doch vernünftig handeln und diejenigen, die sich zum Affen machen (und die Zukunft verbauen) zum Glück in der Minderheit sind.
Gestern habe ich zwei Studenten gefragt, ob sie aus den neuen AGBs Konsequenzen ziehe. no1 ist erst seit einigen Wochen Mitglied und wird wieder austreten. no2 meinte, wer denn so blöd sei, da seine Adresse etc zu hinterlegen. Da besteht also noch Hoffnung.
Comment on Dezember 15th, 2007.
oh mann, dieser beitrag hat sich wohl schon lange angebahnt! was soll man dazu noch sagen? dein frust auf die communitys dieser welt sind oft nicht nachvollziehbar…
gibt es denn was schöneres als sich so privat und öffentlich mitzuteilen? ausser tagelang mit einer webcam rumzulaufen..
für mich sind studi und schülervz nur brutstädten von amokläufern
hier verabreden sich die counterstrike spieler
Comment on Dezember 15th, 2007.
Sebastian, was schreibst du denn da so lange? (beobachte dich gerade bei Truman Tv, höhö) - das ist doch der Beitrag wozu du einen Kommentar schreibst, oder?
Comment on Dezember 15th, 2007.
Du kennst ja sicher die vielgehörten Worte, wenn man die vielen Benutzer darauf anspricht, wer alles auf die Daten, welche ja mitunter recht persönlich sind, zugreifen kann, sonstwohin leiten und sonstwas mit machen kann. Nämlich: Mir doch egal, hab ja nix zu verbergen….
Wer ein wenig tiefer in die Materie eintaucht, sich weiter informiert über das, was mitunter daraus resultieren kann, kann es schonmal mit der Angst zu tun bekommen. Hier und da ist es später durchaus möglich, das der zukünftige Arbeitgeber mehr über die eigenen Fehltritte der Studienzeit weiß, als man selber sich noch erinnern kann. Das lange Gedächtnis der Web…. Derlei Informationsbeschaffung ist scheinbar immer öfter üblich.
Ich persönlich mache mir allerdings auch meine Gedanken, wenn ich solche Äußerungen über Datenschutz und Privatsphäre von zukünftigen Juristen höre….
Gute Nacht Deutschland….
Comment on Dezember 15th, 2007.
“1. studiVZ hat noch nie Nutzerdaten an Dritte verkauft und wird dies auch niemals tun.
2. Wir haben beschlossen, die SMS- und Instant-Messenger-Werbung aus den Datenschutzerklärungen herauszunehmen. Diese Form der Werbung wird es damit bei studiVZ auch zukünftig nicht geben.
3. Wer bis zum 9. Januar 2008 nicht die Gelegenheit hatte, den neuen AGB und Datenschutzerklärungen zuzustimmen, braucht sich keine Sorgen zu machen, dass sein Profil danach sofort gelöscht wird. Bis zum 31. März 2008 bleiben eure Profile für alle anderen Mitglieder sichtbar und wir informieren euch weiterhin per Email über z.B. Freundschaftseinladungen. Unabhängig von der Zustimmung zur Einführung der neuen AGB, könnt ihr eure Profile im Übrigen jederzeit löschen, wenn ihr euch aus studiVZ exmatrikulieren wollt. Dann werden eure Daten sofort gelöscht und damit nicht weiter gespeichert. ”
Hab gerade die Email vom StudiVZ in meinem Postfach gefunden. Ich finde zwar auch nicht gut, dass die Privatspäre immer weniger wert wird, aber ich kann es auch nicht verstehen, warum jetzt alle auf das StudiVZ schimpfen.
Es ist ja bekanntlich nichts neues, dass Google Nutzerdaten speichert, dass Geheimdienste soziale Netzwerke durchsuchen und das alles, was einmal im Internet erscheint nichtmehr zu entfernen ist…
Ich habe, bis ich mit dem Bloggen angefangen habe, immer darauf geachtet, dass ich keine persönlichen Daten online stelle. Naja, nun als Blogger kann man allein am WhoIs Check erkennen wer hinter meiner Seite steht…
Vielen wird es bestimmt nicht gefallen, aber das Web 2.0 wird zu einem Schwinden von Anonymität und Datenschutz führen wird. Traurig, aber kaum verhinderbar…
Comment on Dezember 15th, 2007.
@Julia: Nein, nicht ich, nur mein Account. Natürlich gibt es auch dort Leute, die sich “anständig” verhalten und Zusammenhänge verstehen. Doch was macht es für Sinn, sich über diese aufzuregen!? Die roten Ampeln stellen nun mal den Feind dar, nicht die grünen.
@Basti: Schön, dass du trotz deines Öffentlichkeitsstresses kommentieren konntest. Ja, diese Gedanken brodeln schon länger in mir, wie du weißt. Du setzt dem Ganzen mit deiner Aktion natürlich noch die Krone auf… Ich verabscheue Unterschichtfernsehen “reality tv” und die voyeristische Natur des Menschen, welche solche medialen Verbrechen der Neuzeit erst möglich macht.
Zu sehen, wie ein mir im privaten Leben bekannter Mensch den Verlust seiner Privat- oder Intimsphäre zugunsten einer kurzen sowie fragwürdigen Popularität in Kauf nimmt, gehört definitiv nicht zu den besten Erfahrungen meines Lebens. Die Konsequenzen sind schwer abschätzbar. Ein “echter Mann” lässt sich durch kritische Äußerungen nicht beirren und setzt wohl durch, was er sich in den Kopf gesetzt hat.
@M., Kristian: Zwei Stühle eine Meinung, Kristian. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
@Michael: Herzlich willkommen und schön, dass du dich zu Wort meldest! Auch ich habe heute die neuen AGBs in meinem Kasten gefunden. Bekommt man auf Punkt 1 ein Versprechen mit Handschlag!? „Warum jetzt alle auf das StudiVZ schimpfen“ fragst du? Nun, der Verein ist ja schon seit Bestehen in der Kritik und nicht erst seit gestern. Datenschutzprobleme und Sicherheitslöcher beispielsweise.
Du als Blogger bist sicher (trotz Selbstauskunft) bemüht, die Informationen, welche du nach außen lässt, zu kontrollieren.
Ich würde mich teilweise schon als „Fan von Social Software“ bezeichnen. Sonst würde ich wohl auch nicht bloggen. Mir geht es in meinem Post vor allem um jene Leute, die die Angebote des Web 2.0 (hier StudiVZ) blind und unreflektiert nutzen, „da es eben jeder tut“ und die Gefahren entweder nicht kennen oder wissentlich ignorieren.
Comment on Dezember 16th, 2007.
Du hast Recht, viele Leute in meinem Freundeskreis haben auch einige Sachen auf Social-Network Seiten, was ich niemals online stellen würde.
Manche stellen ihr Adressen online, andere ihre Telefonnummern und noch andere laden Bilder hoch, auf denen man sie sturz besoffen in der Ecke liegen sieht…
Das einzige, was ich online hatte war meine ICQ Nummer und die habe ich entfernt, nachdem ich die erste AGB “Welle” gelesen haben. Ansonsten hab ich nichtmal meinen vollständigen Nachnamen eingetragen.
Als größtes Problem sehen ich momentan die Gefahr, dass man Social Network Seiten untereinander verbindet. Dann wird es für niemanden mehr ein Problem sein, meine Freizeit auf meinem Blog zu “erforschen”, meine Freunde im StudiVZ zu sehen, auf XING meine Geschäftspartner zu erfahren und auf Flicker Bilder aus meinem Leben zu sehen…
Comment on Dezember 16th, 2007.
Communitys halt. Aber das ist ja nur eine der Möglichkeiten, die das Internet Leuten mit Profilneurose bietet. Die Daten landen bestimmt bei der GEZ ^^
Comment on Dezember 16th, 2007.
@Michael: Genau das meine ich und solchen Leuten ist schwer zu helfen. Letzteres ist keine Zukunftsmusik, sondern schon jetzt der Fall. Dessen sollte man sich klar sein und mit sich selbst ausmachen, womit man zu leben bereit ist.
@Ralph: Bei der GEZ und allen anderen auch. Die haben sicher eine kleine Abteilung für solche Geschichten. Ein schöner Job, wie ich finde.
Comment on Dezember 16th, 2007.
Applaus, Applaus Frau Chlorine…
Wo muss ich unterzeichnen damit ich in Ihre “ANTI StudiVZ” Partei eintreten kann ?!
Auf jeden Fall stimme ich Dir zu das so eine Art der Web 2.0 User-Community verboten gehört.
Zu mal 90% der Leute da so wieso noch keine Uni von innen gesehen haben… ![]()
Comment on Dezember 17th, 2007.
Na Dan, hoffe, dein Noro hat sich inzwischen verflüchtigt. Im Winter abzunehmen ist so ungefährlich nämlich nicht. Lebenswichtiger Winterspeck, du verstehst.
Ja, im neuen Jahr gebe ich die Buttons zur frisch gegründeten Partei in Auftrag.
Pogo gibts hier nicht.
Im Grunde müssten solche Vereine nicht mal verboten werden, wenn man sie einfach mit Missachtung strafen und somit wie Pflaumen in der Sonne vertrocknen lassen würde.
Ich denke schon, dass sie die Uni von innen gesehen haben, denn dort stehen doch immer die Stände mit den Eintrittskarten für die Parties. ![]()
Comment on Dezember 17th, 2007.
StudiVZ ist nen Kindergarten - Von Kindern für Kinder. Etwas seriöser ist da Xing, aber auch nichts für jemanden mit Abneigung gegen SN. wer-kennt-wen sieht für ein SN ganz gut aus, neutraler, ohne Zielgruppe wie Studenten, Kleinkinder, Business.
Pingback on Dezember 18th, 2007.
[...] Blogger gegen StalkerVZ? Hier eine Auswahl von Blogs, die das studiVZ kritisch beäugen (die große Mehrheit, weil nur einige wenige User Positives über das Studierendenverzeichnis zu vermelden haben): A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z . . . Das tut aber weh, woll? Mit ein Grund, warum Holtzbrinck kehrt marsch zurückruderte, hm? Wie viele werden SVZ trotzdem verlassen wegen der neuen AGB? [...]
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