Twilight? Nie von gehört. Kann man das essen?

Posted on Juli 9th, 2010 by Chlorine.
Categories: Flimmerkiste, Zugespieltes.

Der Film muss sogar so unbekannt sein, dass das top geschulte Kinoaushang-Fachangestellten-Team eines mittelgroßkleinen Kinos in Sachen korrekte Schreibweise in Schwulitäten gerät:

12jährige Tochter: “Mami, Mami! Darf ich mir den neuen ‘Eclipse’-Film im Kino ansehen?”

Mutter: “Na gut, wenn es denn unbedingt sein muss. Aber bis zum Abendbrot bist du wieder zu Hause!”1

  1. Screenshot und fiktives Mutter/Tochter-Gespräch wurden mir freundlicherweise zugespielt. Aus diesem Grund übernehme ich auch keine Haftung, wenn irgendwer nicht darüber lachen kann. []

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Aus gegebenem Anlass: Schenkt eurer Mutter doch, was ihr wollt!

Posted on Mai 9th, 2010 by Chlorine.
Categories: Flimmerkiste.

Nur nicht diesen Film hier:

Muttertag - Ehrlich das Schlechteste, was je abgefilmt worden ist.

Darf eigentlich jeder die Lettern “Kult-Klassiker” ungestraftprüft auf sein Machwerk stempeln? Dann esse ich gleich morgen früh mein Kult-Frühstück, während ich aus dem Fenster hinab auf mein Kult-Viertel blicke und mir überlege, welch kultige Posts ich demnächst auf diesem meinem Kult-Blog verbrechen werde…

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Unterland 3D mit Premium-Preis

Posted on März 14th, 2010 by Chlorine.
Categories: Flimmerkiste.

Ursprünglich sollte an dieser Stelle eine 1A Filmrezension von Tim Burtons “Alice im Wunderland” stehen, doch eine Lobhymne nach der anderen mag niemand lesen, am allerwenigsten ich selbst.
Nur so viel: Es handelte sich um meinen ersten 3D-Film, die angekündigten brillenbedingten Kopfschmerzen stellten sich sehr schnell ein, waren aber nach einer halben Stunde passé und wider Erwarten tat es der Sehfreude keinen Abbruch, wegen Überfülle am äußersten Rand des Saals zu sitzen. Zurück bleibt ein Meisterwerk (einziges Manko: der Tanz des Hutmachers gen Ende) und… ein leeres Portemonnaie.

Verständlich, die Technik hat ihren Preis und dieser will eingetrieben werden, aber wie wir alle wissen, fallen Preise nicht mehr, wenn sie einmal oben sind und es genügend Willige gibt, die ihn löhnen.

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“Inglourious Basterds” und der unrühmliche Sitzriese

Posted on August 23rd, 2009 by Chlorine.
Categories: Flimmerkiste.

Nach 4 Tagen in anderen Umständen und damit einhergehender Bombenstimmung konnte ich die von langer Hand geplante Zerstreuung kaum mehr erwarten. Kino und große Erwartungen standen auf dem Programm, wobei Zweitere bereits vor 14 Tagen beim Sehen von “Public Enemies” eher enttäuscht worden waren.

Ganz anders bei “Inglourious Basterds”: Grandios  - kann und muss gesagt werden.

Die Geschichte um eine Horde jüdisch-amerikanischer Elite-Soldaten, “Die Basterds” genannt, welche im Frankreich des Jahres 1944 Vergeltungsschläge gegen die Nazis führt und zeitgleich mit einer jungen Kinobesitzerin, deren jüdische Familie einst durch nationalsozialistische Hände ermordet wurde, plant, hochrangige Regierungsmitglieder des Drittes Reichs und schließlich den Führer selbst mit einem einzigen furiosen Schlag auszulöschen, kostet Geld (siehe Kinokarte) und Nerven.

Satte 154 Minuten verbringe ich hinter einem Sitzriesen, der es mir nicht leicht macht, die deutschen Untertitel zu französicher, englischer und italienischer Sprache lückenlos nachzuvollziehen.

Die skalpschlitzenden “Basterds” - allen voran Brad Pitt - sind amüsant wie brutal, wobei FSK 16 an so mancher dunkelroter Stelle eher unangebracht scheint. Christoph Waltz sticht in der Rolle des penetrant hinterhältigen “Judenjägers” Hans Landa hervor und generell ist es erfreulich, dass uns deutsche Schauspieler einmal nicht peinlich sein müssen und durchweg einen guten Job erledigen. Sogar Til Schweiger möchte ich zum ersten Mal nicht dem Erdboden gleichmachen.

Mittelgroßes Manko: Diane Kruger in der Rolle der schauspielenden Doppelagentin Bridget von Hammersmark, deren Spiel und Sprache etwas überkandidelt wirkt und erst in ihren letzten Atemzügen wirklich zu überzeugen weiß.
Etwas eigenartig ist dann auch bei der Szene in der Taverne die Tatsache, dass SS-Sturmbannführer Hellstrom nicht erkennt, dass Hugo Stiglitz höchstpersönlich neben ihm sitzt, obwohl dieser als gefürchteter Nazi-Schlächter gilt.
Mike Myers als britischen General möchte ich übersehen haben.

Für die, die Tarantinos Stil schätzen - Sehbefehl!

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“Star Trek” - Klappe die 11te

Posted on Mai 18th, 2009 by Chlorine.
Categories: Flimmerkiste.

Es empfiehlt sich, immer ein wenig dehydriert ins Kino zu gehen. Besonders in dem hier beschriebenen Fall. 30 Minuten Dauerwerbesendung plus 127 Minuten Film drücken auf die (fast) Jungpionierblase. Zunächst taten 8,60 Teuronen an der Kasse weh, später nur noch die pieksende Armbehaarung der mich einkesselnden Herren. Der Rechtsseitige war offenbar das letzte Mal im Kino, als William Shatner geboren wurde; zumindest schaufelte der alte Herr Popcorn und Cola in sich, als gäbe es kein Morgen.

Aber nun zum Film, der - kurz gesagt - wider Erwarten ziemlich großartig war. Ich bin stets besser darin, Dinge zu verreißen, aber auch Lobgesänge sollten hier ihren Platz haben.

Zunächst einmal ist die Story in meinen Augen keineswegs schlecht, wie einige Kritiker schreien, im Gegenteil. Innerhalb des legendären Star-Trek-Universums erschuf Mister Abrams eine alternative Zeitlinie, die somit als solche auch nicht angreifbar ist. Zeitreisen bringen seit jeher erst richtig Spaß in die Bude.

Wie wohl die meisten Fans von Kirk, Spock&Co. war auch ich reichlich skeptisch, wie junge Schauspieler in die Rollen “unserer alten Helden” schlüpfen sollten. Überraschenderweise waren sie überzeugend, witzig und wirkten authentisch. Junge Typen, die einen auf James Dean machen und grüne Frauen vernaschen, obwohl sie viel lieber die Schokovariante hätten, wirken selten liebenswert, doch Kirk war alles andere als unsympathisch. Spock passte wie Planetenbohrer auf Vulkan, die Sprachbarriere des 17 jährigen Chekov war köstlich (bis sie es leicht übertrieben), Pille und Scotty (an Simon Pegg lasse ich ohnehin nichts kommen) waren überaus witzig und Uhura ungewohnt geschäftig in aufrechter Position. Gegenspieler Nero gewinnt vielleicht nicht den Preis für “Best Villain”, aber machte seine Sache gut.

Man kann sich natürlich darüber streiten, ob Uhura Spocks Gaumenzäpfchen nun unbedingt traktieren musste und wie durch “rote Materie” erzeugte schwarze Löcher bitteschön als Quasi-Wurmlöcher fungieren, aber eine kleine wunderbare Szene hat dies fast völlig vergessen gemacht:

Der Einsatz des Redshirts! - er hatte große Ziele, wollte den Romulanern gehörig den Arsch aufreißen und landete doch nur “zu nah am Feuer”… :D

Und sollte ich irgendwann einmal durch einen selten dämlichen Zufall in ein schwarzes Loch gezogen werden, werfe ich einfach meinen Kern ab und sause durch den enormen Rückstoß (…) davon.

***

Da ich einmal die Tastatur unter den Fingern habe, möchte ich den Herrn, der im ersten Absatz erwähnt wurde, erneut bemühen. Nicht den Kinonachbarn, sondern William Shatner. Ich verehre ihn sehr, auch als “Sänger”, aber fand “The roast of William Shatner” einfach nur unwürdig. Bis auf wenige Ausnahmen wiederholten sich die Beiträge der “Comedians” und diese einfallslosen Bazillen wurden einfach nicht müde, ständig auf der Homosexualität George Takeis herumzureiten. “Telefonkandidat” Leonard Nimoy musste es wohl geahnt haben…

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Wenn sich bezaubernde Serien die Radieschen von unten ansehen müssen…

Posted on März 14th, 2009 by Chlorine.
Categories: Flimmerkiste.

Ich werde sie schwer vermissen, die fantastischen Weisheiten von Pushing Daisies:

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