Aus der Reihe “Das glaub’ ich erst, wenn’s geschrieben steht!” - Heute: Prokrastination spendet neues Leben

Posted on Dezember 19th, 2010 by Chlorine.
Categories: Grüner Daumen.

Man nehme:

  • 1 Salatschüssel mittlerer Größe; vorzugsweise orange, aber kein Muss
  • 1 Tomatensalat mit Zwiebel und Salz verfeinert
  • 1 hungrige Person, welche o.g. Salat inbrünstig verspeist
  • 1 Person, welche die Schüssel lediglich kurz mit Wasser spült
  • 1 prokrastinierende Person, welche den Abwasch gerne mal sich selbst überlässt

Die Versuchsapparatur bei konstant leicht erhöhter Zimmertemperatur mehrere Tage stehen lassen.

Et voilà! Eine zarte Tomatenpflanze erwächst aus dem am Rand der Schüssel klebenden Kern; und dies ohne den Zusatz von Erde:

Wer also noch etwas zum Verschenken sucht, jetzt auf die Schnelle1 aber kein Geld mehr organisiert bekommt und obendrein über kein Händchen für Selbstgebasteltes verfügt, dem sei diese preiswerte und vom Herzen kommende Alternative wärmstens empfohlen.

  1. Weihnachten kommt schließlich immer so plötzlich! []

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Vom Scheitern…

Posted on Juli 16th, 2009 by Chlorine.
Categories: Grüner Daumen.

Vor gut 3 Wochen der Erde übergeben, wurden nach einer Woche die ersten Erfolge sichtbar: Acht Triebe, die sich allerdings nicht weiterentwickelten - im Gegenteil, sie wurden ständig dünner und schließlich bei meinen Bewässerungsversuchen (fast) totgeduscht.

Nach Zugabe des mitgelieferten Düngers tat sich ebenfalls nichts.

Dann die Idee, den Topf mit den verbliebenen “Pflanzen” stundenweise aufs Fensterbrett zu stellen (Ostfenster).

Zwei Tage später…

Nicht nur, dass der stärkste Trieb am Boden liegt, nein, ALLE anderen sind trotz ausreichend Wasser eingegangen. Das hatte ich vor zwei Jahren doch schon einmal…

Das Päckchen mit der zweiten Aussaat ist natürlich in den Tiefen meiner Wohnung verschollen; wie sollte es auch sonst sein!?

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Vom Teeren und Federn keine Ahnung

Posted on Juni 22nd, 2009 by Chlorine.
Categories: Grüner Daumen.

Nachdem mich neulich ein alter Mann mit piepsiger Stimme verflucht hatte, da ich ihm auch nach dringlichstem Flehen weder Gartenblumen noch -zwiebeln abkaufen wollte1, aber dennoch herzlich viel Erfolg für seinen provisorischen Freiluft-Krämerladen neben Aldi wünschte, kann ich wahrlich ein Quentchen Glück gebrauchen. Gestern war es ein Auto, das laut hupend fast mein Hinterteilrad erwischte, dann kaufte ich falsche Nuancen des richtigen Produkts, kann mit dem Firefox keine Dateien mehr hochladen und heute glitt ich daheim unsanft auf meinem Rucksack aus.

Seit der unangenehmen Sache mit dem zwielichtigen alten Herrn sammele ich wie besessen Glückszahlen. Oder zumindest Zahlen, die hübsch nebeneinander aussehen und mir ein gutes Gefühl verschaffen…

…oder surfe - wann immer mir möglich - auf dem Regenbogen…

Doch wie oben erwähnt, scheint das bei weitem nicht genug zu sein. Dass mein Umgang etwas damit zu tun haben könnte, halte ich für… reine Spekulation!

Drum griff ich nach Sonnenuntergang zum einzig verbliebenen Mittel: dem grünen Daumen! Bereits zum Geburtstag hatte ich den Pott bekommen und seitdem machte er es sich in seiner Originalverpackung im Fensterbrett gemütlich. So schützt er mich wenig, dachte ich, zog am Schnürchen, enthüllte den Inhalt, las die Verpackungsbeilage, fragte meinen Botaniker nach Risiken und Nebenwirkungen, tat, wie mir geheißen, vergoss ein paar Freudentränen zwecks lebensspendender Wasserzufuhr und hoffe nun, dass sich alles zum Besten wendet…

  1. das kommt mir leider äußerst bekannt vor []

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Astrophobie

Posted on April 6th, 2009 by Chlorine.
Categories: Grüner Daumen.

Es soll Leute geben, die Angst davor haben, der Himmel könnte auf sie herabfallen. Mimosen, sag ich! Das, was bei mir herunterfällt, verursacht Platzwunden, Gesichtsspaltungen und Ärger mit der “Vereinigung der Freunde des gepflegten Laminatfußbodens”. Mindestens.

Neulich wurde ich noch in der Nacht um 04:02 Uhr unsanft aus meinen unblogbaren Alpträumen gerissen und nahm bombensicher an, es handele sich bei dem Gescheppere um das Ende meines Turmbaus zu Magdeburg - also known as Abwasch -, stellte dann doch beim Durchschreiten meiner Gemächer bald fest, dass sich (das zweite Mal in ihrer Lebenszeit) meine Magnetwand vom Schrank gelöst hatte und wie eine Nutella-Stulle auf die belegte Seite geknallt war.

Heute dann schepperte es erneut, nachdem ich zwei Anrufe allerdringlichster Wichtigkeit und weitreichendster Bedeutsamkeit hinter mir hatte. Natürlich verdächtigte ich erneut den oben genannten Abwasch, aber dessen Haftmittel sind offenbar so stark, dass nicht einmal ein kleines Teilchen dem großen Ganzen entkommen könnte. Ich bin ein Löffel - Holt mich hier raus! Der olle Uri wirds schon richten.

Mir ist schon klar, das Bild ist eigentlich FSK 18, aber als Bloggerette sehe ich es als meine Pflicht an, euch auch mit Menschen, Bildern sowie Sensationen zu versorgen, welche die üblichen Informationskanäle nicht zeigen wollen.

Vielleicht noch etwas zum Motiv: Die letzte Pflanze ihrer Art meiner zig Wände. Strebsam war sie, stets wachstumsorientiert, duldete keinen Stillstand. Schließlich wuchs sie mir über den Kopf, wie ein Problem, das zu lange verdrängt wird…

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Grün ist die Hoffnung, doch hier endet sie!

Posted on Oktober 19th, 2007 by Chlorine.
Categories: D'OH!, Grüner Daumen, Ich! Klage! An!, Ärgerrr! Wut! Spei!.

Es wurde mal wieder Zeit für Vitamine in Form von Wasser.

Zu diesem Zweck lief ich geschwind in den Kwik-E-Mart meines Vertrauens und erstand eine grüne Gurke für stolze 0,69€.

Zu hause angekommen sollte es ein Gurkensalat werden.

Messer geschnappt. Das rote Zeug abgewischt.

Aufgeschnitten…huch, wasn das!?

Nochmal aufgeschnitten…iiiihhh!!

Abermals aufgeschnitten…na jut, geht doch!

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Hinschauen und genießen:

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Für euch mag es nun so aussehen, als sei dies schwarzer Schimmel oder auf jeden Fall etwas der Gattung “Extrem-Garstig”. Nun, bei realer Sicht war es wie ein dunkelgrüner Ozean…saftig wie eine Gurke zu sein hat, aber dennoch gruselig, da es sich offensichtlich klar vom übrigen hellgrünen Gemüsefruchtfleisch abhob. Und beim Schneiden war sie so eigentümlich schnurpsig. Vielleicht junges unreifes Gemüse?

Ängstlich fröstelnd habe ich also über die Hälfte der 0,69€ zum Markt zurückgebracht wie es sich gehört weggeworfen.

Was ist da kaputt? Sind Farmer unter euch?

Bitte um fachkundige Hinweise!

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Beunruhigender Nachtrag:

Gerade ist mir aufgefallen (Ja, ich habe nichts Besseres zu tun, als diese blöde Gurke anzustarren!), dass das Ding ein Gesicht hat!! Ist so eine Art pharaonisches Mondgesicht:
Nase und geöffneter Mund zur Seite gewendet und das Auge frontal! icon_scared.gif

Was bin ich froh, dass ich den Müll schon rausgebracht habe…

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Death Of A Beauty

Posted on Juli 14th, 2007 by Chlorine.
Categories: Grüner Daumen, Leben und sterben lassen.

Zur Erinnerung: einst war ihre Schönheit unübertroffen. Und jetzt hilft dem Biest auch kein Photoshop mehr. Sad, so sad.

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