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Posted on Januar 18th, 2011 by Chlorine.
Categories: D'OH!.
Seit 2 Tagen bin ich stolze Besitzerin eines Erste-Hilfe-Verbandkasten. Dessen Inhalt vermag allerdings nicht die seelischen Wunden zu heilen, welche ich mir beim Aufschneiden eines uralten Staubsaugerbeutels zuzog, aus dem ich einen 1,60m langen Schnürsenkel zu retten versuchte. Fragt nicht.
Posted on August 27th, 2010 by Chlorine.
Categories: D'OH!, Politisch korrekt?.
Posted on Januar 8th, 2010 by Chlorine.
Categories: D'OH!, Ein Fisch im Netz.
Einen Monat nach Beendigung des Spiels bin ich schon fast darüber hinweg und widme mich allmählich wieder früheren, fast verschütt gegangenen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten.
Auf der ehemaligen Website heute leider nicht mehr zu finden, aber neulich noch und deshalb hier:
Spieler erinnern sich, dass Monopoly City Streets mit einigen technischen Problemen wie plötzlich verschwundenen Gebäuden zu kämpfen hatte. Offenbar wurden auch ein paar Millionen Spieler in die Singularität gesogen.
Mehr denn je dürfen wir auf die zahlenmäßige Auswertung des Spiels gespannt sein…
Posted on Dezember 8th, 2009 by Chlorine.
Categories: D'OH!.
Wie hoch ist eigentlich der Gore-Faktor von Schillers Wilhelm Tell?
Posted on Mai 26th, 2009 by Chlorine.
Categories: D'OH!.
Der Tag fängt schon vielversprechend an, als mir nach ein paar Umdrehungen die elektrische Zahnbürste im Mund verreckt. Mal wieder nicht ans Netz gesteckt…typisch. Dann zur Steinzeitvariante gegriffen und ab aufs Rad. Natürlich fahre ich mitten in den schönsten Regenschauer hinein, ist klar. Viele andere halten an und stellen sich - auf Wetterbesserung wartend - irgendwo unter, doch das kommt für mich aus Termingründen nicht in Frage. In der Behörde dann schnell aufs Örtchen für den Spiegelcheck. “Das Ding, das aus der Waschanlage kam” wäre ein passender Filmtitel für das unheilvolle Geschöpf, das mir da aus dem Spiegel entgegenzwinkert. Doch es hilft nichts, ich muss ja weiter. Die Sekunde für das Foto der gediegenen WC-Lektüre jedoch nehme ich mir keck vom Zeitkonto.

In der Drogerie dann das Unmögliche. Irgendetwas stimmt mit meiner Geldkarte nicht und da fällt mir peinlich berührt auch wieder ein, was ich noch erledigen wollte: Geld kaufen.1

Irgendwie schaffe ich es, den Ort des Geschehens mit zwei Tüten (oder sind es gar Beutel?) zu verlassen. Werde von einem von zwei Herren ausgebremst, strecke ihm meine linke Hand entgegen, ergreife den dämlichen, mir offerierten Zettel, werde gefragt, ob ich junge Dame heute noch shoppen gehen wolle und denke mir noch “Ha, wenn du Vogel wüsstest…!”, sage aber “Nein, denke nicht.”, beschleunige meinen Gang bis zum Rad und werfe einen Blick auf die eben erhaltene ominöse Ereigniskarte…

Zwölf Wörter und nur ein Fehler - alle Achtung! Eine Überraschung, die von vier Punkten eingeleitet wird, macht mir Angst und generell (und überhaupt!) möchte ich als Frau angesprochen werden und nicht umgekehrt.
Weiter geht es Richtung Lebensmittelmarkt, in dem ich jeden müden €uro umdrehe und den Kopfrechner zum Glühen bringe, um an der Kasse nicht erneut dumm aus der Wäsche zu blicken.
Nun mit drei Beuteln bewaffnet, besteige ich mein Rad, um den Heimweg anzutreten. Da morgen ein gemeinschaftliches Grillen wahrscheinlich ist, befindet sich eine Colaflasche unten in der Tüte liegend, die am linken Fahrradlenker baumelt. Beim Ausparken verfängt sich die Cola-Tüten-Ecke im Vorderrad, ich denke mir nicht viel dabei, bin vielleicht grob bei dessen Entfernung (so genau weiß ich das nicht mehr…der Schock, ihr wisst schon!) und dann höre ich nur noch ein

Nein, das kam nicht aus Nordkorea, sondern aus meiner Tüte.
Noch nicht wirklich verstehend, was passiert ist, schiebe ich das Rad ein paar Schritte, werde dann aber durch den Sturzbach an Zuckerwasser doch etwas “unruhig”. Zuschauer habe ich natürlich auch. Sieht ja auch reichlich spannend aus, was ich da hinter mir her ziehe. Ich versuche krampfhaft, die explodierte Colaflasche aus der Tüte zu bekommen, doch darüber liegt ein Berg anderer Lebensmittel. Als ich dies endlich geschafft habe, ist das Ding so gut wie leer. Ich kann keinen Mülleimer sehen, was ja immer der Fall ist, wenn man ihn wirklich benötigt, und stecke das klebrige Teil - auch im Hinblick auf unser betörendes Pfandsystem - wieder zurück in die ohnehin besudelte Tüte.

Als ich mich völlig fertig aufs Rad schwingen will, stelle ich fest, dass die anderen beiden Tüten, das Rad, meine Hose und Schuhe ebenfalls mit Zuckerwasser bekleistert sind. Muss ich hier eigentlich noch erwähnen, dass meine Klamotten vom morgendlichen Regenguss und sommerlich schweißtreibenden 34°C noch herrlich klamm sind?
Posted on April 1st, 2009 by Chlorine.
Categories: D'OH!.
Seien wir ehrlich: sobald Sonnenlicht auf menschliche Schädeldecken trifft sowie Dünnjacken- und schon fast T-Shirt-Wetter herrscht, drehen die Leute durch. Frauen werden plötzlich auch ohne Alkohol begehrenswert, englischsprachige Dozenten sprechen von Sexy-Anhalt statt Saxony-Anhalt und -ach ja- Auto gefahren wird prinzipiell maximal einhändig.
Erst gestern verdächtigte man mich gar, Frühlingsgefühle zu hegen, da ich statt Schwarz frühlingshaftes (!) Grau trug. Aber auch ich bin geneigt, irgendwem die Schuld dafür geben zu wollen, dass ich etwas äußerst Hirnverbranntes verbrochen habe. Warum dann nicht dem Wetter, der Jahreszeit, dem Universum und dem ganzen Rest!?
Man stelle sich also folgendes vor:

Freue mich schon auf den Fotoindex, welcher wohl reichlich frühlingshaftes Grau zeigen wird…